Ynea

Architektur auf dem Wasser

Visionäres Interieurkonzept für eine neue Art zu segeln

Das Katamaran-Konzept Ynea interpretiert das Segeln nicht als sportlich fordernde Betätigung, sondern fokussiert auf den Aspekt der Entspannung. Die Vision: In Ruhe, Sonne und Meer auf einer Segelyacht genießen ohne auf die Hilfe einer mehrköpfigen Crew angewiesen zu sein. Dies wird durch folgende zwei Kernaspekte erzielt: die Wingsail-Technologie und deren Anordnung auf dem Rand der Deckfläche statt auf dessen Mitte. Bei einem Wingsail handelt es sich um ein flexibles Segel in Form eines Flugzeugflügels. Mehrere am Mast aufgehängte, frei bewegliche Spanten geben dem Segeltuch die gewünschte Form. In Form gehalten werden sie durch eine motorisierte Seilwinde, die den gesamten Aufbau auf Knopfdruck auf- und abbaubar macht. Die Profile werden zum Wind ausgerichtet. Mehr ist für das Segeln mit Ynea nicht erforderlich.

Komfort statt Performance

Nicht Performance, sondern Komfort steht im Mittelpunkt des Konzepts. Das heißt, die Masten liegen auf dem Rand des Decks, jeweils über einem Rumpf, so dass in deren Mitte eine weiträumige Fläche zum Entspannen und Genießen entsteht. Aus dieser Position genießt man den faszinierenden Blick auf die Segel, jedoch ohne den physischen, raumgreifenden Kontakt, wie man es von der traditionellen Segelyacht mit ihrem zentral platziertem Segel kennt.

Hell und edel

Große Fensterflächen erinnern an Admiralskabine Großzügige, seitlich verlaufende Fensterflächen transportieren diese Faszination und viel Tageslicht in den Innenraum. Das Konzept lehnt sich an die Schönheit der klassischen Admiralskabine an: Auch der Kapitän blickte durch eine großzügig dimensionierte Fensterfläche, die seine Kabine zum hellsten und edelsten Bereich des Schiffs machte. Ynea verfügt über zwei dieser Panoramafenster, eines auf jeder Seite. Die Glasflächen reichen bis zur Wasserfläche und schließen oben mit dem Blick auf beide Masten vor dem Himmel ab. Von diesen Lichteinlässen profitieren sämtliche Räume unter Deck: Im weitläufigen Loungebereich kann man aus Polstermöbeln oder während der Essenszubereitung an der Kochinsel die Aussicht genießen. Die beiden größten Kabinen im Achterschiff entsprechen dem Konzept der Admiralskabine am meisten: Von dort aus kann man sowohl durch die seitlichen Panoramafenster blicken als auch durch jeweils eine große Scheibe geradeaus auf das hintere Sonnendeck. Weitere Kabinen in der unteren Ebene sind mit dem Wohnraum über eine großzügige Wendeltreppe verbunden, die sich um den ins Innere verlängerten Mast windet. Da die Treppe direkt an einem der Panoramafenster gelegen ist, wird auch das Treppen steigen zu einem besonderen Erlebnis. Insgesamt finden in den Kabinen bis zu zehn Menschen Platz.

Steuerelemente und Masten liegen an der Peripherie und schaffen Platz auf dem Sonnendeck

Die Steuerelemente sind – wie die Masten – an der Peripherie gelegen. Durch die weitestgehend automatisierte Steuerung sind zwei erfahrene Segler oder Crewmitglieder ausreichend, um Ynea zu manövrieren. Die übrigen acht Passagiere haben die Wahl zwischen Sonnendeck am Bug oder Sonnendeck am Heck, Lounge oder Daybed mit Blick auf den Ozean – Entspannung und Erholung garantiert.

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